Reisebericht Elsass 2015


Durch das wunderschöne Elsass von Straßburg bis Colmar

Einige Tage Resturlaub und überraschend mildes Wetter verschafften uns die Möglichkeit einer kurzen Reise in das Elsass! Wir sind am 19.12.2015 gestartet.

Über die A8, Kreuz Stuttgart, A81 Abfahrt Horb, B32, B28 fuhren wir ca. 294 km bis nach Kehl. An dem herrlich gelegenen "Stellplatz am Wasserturm", nur ca. 250 Meter vom Rheinufer entfernt, stellten wir unser Wohnmobil ab.

Von dem Stellplatz aus sind es ca. 10 Minuten zu Fuß bis zur Stadthalle Kehl. Von dort aus fahren Busse direkt nach Straßburg. Kurz hinter der Rheinbrücke steigt man dann um in die Straßenbahn und erreicht so die Innenstadt von Straßburg. Was wir zuvor nicht wußten war das wegen dem Weihnachtsmarkt in Straßburg einige Haltestellen nicht bedient wurden. Darum mußten wir etwas weiter fahren und dann zu Fuß wieder zurück. Aber wir wollten uns ja eh in Straßburg umsehen und so war es eigentlich egal von wo aus wir damit anfingen.

Wir tingelten am 20.12. durch die Stadt, besuchten einige der wunderschönen Weihnachtsmärkte und bestaunten auf dem Rundgang durch das Straßburger Münster die schöne astronomische Uhr. Vom Schloss Rohan aus fuhren wir schließlich mit einem der Schiffe auf der Ill durch Straßburg bis hin zum Sitz der EU. Leider fehlen mir dazu die Fotos, denn durch die Plexiglasverkleidung auf dem Schiff ergaben sich derart ungünstige Spiegelungen das die Fotos von der Schifffahrt nichts wurden.

Nach der Rückkher nach Kehl suchten wir in der Nähe der Stadthalle nach einem Restaurant und mußten feststellen das dies sich schwieriger erwies als angenommen. Nicht das es dort nicht genug Restaurants gäbe. Das Problem war, die waren alle voll bzw. reserviert. Aber schließlich fanden wir doch im Restaurant Lamm einen freien Tisch.

Zurück in unserem Wohmobil planten wir dann unsere Weiterfahrt durch das Elasass.

Freunde von uns hatten zuvor von dem Ort Riquewihr erzählt den wir unbedingt besuchen müßten. Und da wir eh nach Colmar wollten fuhren wir in Kehl über den Rhein durch Straßburg und folgten schließlich der A35/E25/N83, die wir dann bei Guemar verließen. Unser Navi führte uns dann über Ribeauvillé nach Riquewihr.

Riquewihr ist ein kleiner Winzerort, der sich zu Weihnachten in einer wahren Pracht an Weihnachtsdekoration zeigt. Wunderschöne alte Fachwerkhäuser werden verziehrt und mit Weihnachtsschmuck behangen. Es gibt sehr abwechslungsreiche kulinarische Köstlichkeiten zum verspeisen, angefangen von äußerst delikaten Käsespezialitäten über Flammkuchen bis hin zu leckeren Süßspeisen. In den zahlreichen Läden werden hauptsächlich Töpferwaren und Kunsthandwerk angeboten. Das Riquewihr eigentlich ein Winzerort ist zeigt sich zu Weihnachten nur dadurch das für Wohnmobile ein extra ausgewiesener Parklplatz in den Weinbergen nahe des Ortes zur Verfügung gestellt wird. Übernachten wollten wir dort aber nicht. Unser Weg führte uns dann am späten Nachmittag des 21.12. weiter nach Colmar wo wir dann am Yachthafen einen Stellplatz fanden auf dem wir uns niederließen.

Der Stellplatz am Yachthafen bot uns nicht nur eine günstige Übernachtung, sondern war auch von der Ausstattung her gut ausgerüstet. Neben Waschräumen und kostenlosen Duschen gab es dort morgens auch einen Brötchenservice. Da kam eine Bäckerei aus dem Ort mit einem Verkaufswagen auf den Platz und so gab es ohne große Mühen morgens frische Backwaren.

Die zentrumsnahe Lage des Platzes ermöglichte es dann auch das wir zu Fuß binnen 15 Minuten die schöne Altstadt von Colmar erreichten. Die Fachwerkhäuser sind ebenso schön wie die zuvor in Riquewihr. Und auch hier reihte sich ein schöner Weihnachtsstand an den nächsten mit ebenso schönen kunsthandwerklichen Dingen wie natürlich auch den landestypischen kulinarischen Genüssen!

Nachdem wir nun am 22.12. in Colmar waren ging es dann schließlich daran die Heimfahrt zu planen. Wir hatten uns überlegt ohne weiteren Zwischenstop nach Hause zu fahren. So führte uns der Weg dann am 23.12. über Freiburg, Donaueschingen, Tuttlingen, Riedling, Biberach nach Memmingen auf die A96. Von dort über Landsberg auf die B17 nach Augsburg.

Wir sollten dann den heiligen Abend daheim verbringen und wußten aber schon das wir nur bald danach nach Grainau wollten um mal ein paar Tage Wintercamping zu probieren. Diese Geschichte erzähle ich dann auf der nächsten Seite!